Die „Identitären“ in Brandenburg

Dienstag, 4. Oktober 2016
Demonstrant mit Schild "Wehr dich gegen den großen Austausch"

Die „Identitäre Bewegung“ ist in den Schlagzeilen, seitdem einige ihrer Anhänger im August das Brandenburger Tor besetzten. Auch im Land Brandenburg wird die rechte Gruppe aktiver. Eine aktuelle Einschätzung

Sie stören Diskussionsveranstaltungen, stürmen Theateraufführungen, dringen in Büros antirassistischer Organisationen ein. Die sorgsam inszenierten Provokationen veröffentlicht die "Identitäre Bewegung" in sozialen Medien, um größtmögliche Öffentlichkeit zu erreichen. Die Gruppe versucht, Proteste gegen die Aufnahme von Flüchtlingen anzuheizen. Die "Identitären" verfolgen antidemokratische, islamfeindliche und rassistische Ziele und pflegen Kontakte, die von der AfD bis in die Neonazi-Szene reichen. Dabei betonen sie stets, dass sie "Patrioten" seien und den Nationalsozialismus ablehnten.

Im Frühjahr startete die Gruppe eine "Märkische Offensive" und hat seitdem ihre Aktivität in Brandenburg deutlich gesteigert. In einer aktuellen Analyse beleuchtet der Politikwissenschaftler Christoph Schulze (Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam) die Ideologie, Aktivitäten und Verbindungen der "Identitären Bewegung" in der Mark:

Die "Identitären" in Brandenburg (PDF)