In den Potsdamer Bahnhofspassagen wird vom 3. März bis zum 7. April 2010 die Wanderausstellung »Was damals Recht war ... – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht« der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas gezeigt.
"Die Ausstellung informiert über Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz und dient der gesellschaftlichen Verankerung der erst im Jahr 2002 erfolgten rechtlichen Rehabilitierung ihrer Opfer. (...) Im Zentrum der Präsentation stehen Fallgeschichten, bei denen es nicht nur um Personen geht, die als Deserteure abgeurteilt wurden, sondern auch um so genannte Wehrkraftzersetzer und Volksschädlinge. Darüber hinaus werden Biografien von Angehörigen des Widerstandes in besetzten europäischen Ländern dargestellt. Insgesamt wurden mindestens 22.000 Menschen hingerichtet, unzählige andere starben in Lagern oder in Strafeinheiten." (Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas)
Der Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam bietet Führungen und besondere Informationen für Lehrerinnen und Lehrer sowie zahlreiche begleitende Veranstaltungen an.
