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Lesung und Diskussion: Das neue Wir

28. Mai 18:00

Es wird Zeit, die Einwanderung nach Deutschland neu zu erzählen. Der Historiker Jan Plamper verwebt die Geschichten der schlesischen Vertriebenen, der Gastarbeiter_innen aus Italien und der Türkei, der DDR-Vertragsarbeiter_innen aus Mosambik und Vietnam, der Aussiedler_innen aus der Sowjetunion und der Geflüchteten aus vielen weiteren Ländern zu einer anderen Geschichte der Migration.

Er erzählt von den Menschen, die unser Land seit 1945 wesentlich mitgeprägt haben. So öffnet er eine neue Perspektive in der Debatte über das Verständnis von Nation, über eine lebendige Kultur und gemeinsame Werte. Er zeigt: Migration ist immer eine Herausforderung, doch bei uns ist sie auch eine erstaunliche Erfolgsgeschichte.

Prof. Dr. Jan Plamper lebte viele Jahre in den USA und Russland und pendelt heute zwischen Berlin und London, wo er als Professor für Geschichte am Goldsmiths College lehrt. Derzeit arbeitet er am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald.

Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird zu Planungszwecken gebeten.

 

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

Details

Datum:
28. Mai
Zeit:
18:00

Veranstalter

Angermünder Bürgerbündnis für eine gewaltfreie, tolerante und weltoffene Stadt
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Veranstaltungsort

Ratssaal im Rathaus Angermünde
Markt 24
Angermünde, 16278 Deutschland
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